Könnt ihr glauben, dass das neue Jahr schon 31 Tage alt ist? Und was in dieser Zeit schon alles passiert ist. Allein in meinem direktem Umfeld wurden 2 Kinder geboren. Der Mann & ich haben unsere Ferienpläne für Mai konkretisiert. Ich habe Ideen für die Zukunft entwickelt, über Bord geworfen, dann beschlossen vorerst auf Ziele zu pfeifen und nur noch auf meine Intuition zu hören. Und zwischendrin freue ich mich noch immer darüber, dass wir dieses Jahr endlich einen richtig tollen Winter abbekommen haben.

Winter in Horten

Dieser Winter macht mich einfach glücklich

Intuitiv Leben war & ist auch noch immer ein Thema für mich – und wenn ich auf die vergangenen Tage zurück schaue, kann ich doch mit einem gewissen Stolz sagen, dass ich es doch häufig geschafft habe, einfach meinem Bauchgefühl die Entscheidungen zu überlassen. Den Schlüssel vergessen – eine halbe Stunde zum Mann auf die Arbeit laufen um mir Abhilfe zu schaffen oder die Zeit bis zu seinem Feierabend mit einem Buch in der Bibliothek verbringen? Das Ergebnis war ein entspannter Nachmittag, an dem ich zwischen Zeilen stöberte & mich darüber freute, dass es der gute alte Heine mit seinem Wintermärchen bis zu uns an den Oslofjord geschafft hat.

Nachmittag in der Bibliothek

Den Nachmittag in der Bibliothek verbringen – könnte auch schlimmer sein

Generell habe ich relativ viel gelesen bzw. mir Geschichten mit Hilfe von Hörbüchern vorlesen lassen. Dabei waren Kleine Fluchten von Jojo Moyes, Als wir Schwestern waren von Marie Jansen sowie Rosen, Tulpen, Nelken von Heike Wanner. Aber der Roman, dessen Botschaft mich wohl noch eine ganze Weile beschäftigen wird ist Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro. Vielleicht auch, weil ich mich gerade recht häufig mit der Frage beschäftige, auf welches Leben ich in ein paar Jahren zurückblicken möchte? Anregungen für ein glücklich(er)es Leben bekam ich von Mark Wikings Hygge: Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht. Ich habe es für mich zu Langsamkeit (Ruhe), gutes Essen sowie Zeit zum Leben zusammengefasst & kann dieser Idee doch viel abgewinnen.

Viele Geschichten gelesen & gehört im Januar

Mitte des Monats stand bei uns ein Besuch im Kino an & wir schauten uns Jumanji 2 an. Eine sehr spannende Geschichte. Dazu blieb uns natürlich nix anderes übrig und wir schauten uns auch noch einmal den ersten Teil an. Außerdem sind der Mann & ich zur Zeit dabei die alten Folgen Roseanne anzuschauen. Aktuell sind wir bei den letzten Folgen der letzten Staffel, welche die meiner Meinung nach schlechteste von allen ist. Ich habe zum wohl 100. Mal Eat, Pray, Love geschaut und liebe den Film noch immer. Außerdem habe ich mir die Verfilmung von Was vom Tage übrig blieb angesehen und fand sie leider sehr enttäuschend.

Im Januar habe ich viel gebacken – wann immer mir danach war, stellte ich mich in die Küche und kreierte, worauf ich Lust hatte. So entstanden für das Weihnachtsbaumfest kleine Muffins mit Weihnachtsmannmützchen, es gab Waldbeerenküchlein und in dieser Woche habe ich das erste Mal ein Sauerteigbrot gebacken. Die Inspiration dazu kam mir, als ich das Buch über Hygge hörte. Außerdem habe ich zu Zeit viel Lust auf wärmenden Tee – und aus meiner neuen Tasse schmeckt er gleich noch einmal besser.

Tee, Buch und Kerzenlicht – ich glaube, diese Kombi wird mir auch im Februar noch einige Male Freude bereiten

Kuchen geht immer 😉

Im Internet ist mir das Rezept für Knäckebrotpizza aufgefallen. Und diesen Blutorangenkuchen möchte ich auch sehr gern testen. Und diese Art Banenauflauf muss ich auch unbedingt noch ausprobieren.

Inspirierend fand ich diese 5 Frauen, die eine neue Karriere starteten. Über die 3 Fragen an das Leben habe ich auch einige Zeit nachgedacht. Passen irgendwie in meine aktuelle Phase der Umorientierung.

Das Video von Herr Esslust zum Thema Alzheimer hat mich einmal mehr darin bestätigt, mehr auf unserer Ernährung aufzupassen. Aus Versehen rassistisch spricht an vielen Punkten aus was ich denke. Und dann werde ich auf jeden Fall Beignets ausprobieren müssen.

Wir sehen uns im Februar.
Alles Liebe
Janine